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Was tun, wenn meine Solarfirma insolvent ist?

Sie haben sich für eine Photovoltaikanlage entschieden – und plötzlich ist die beauftragte Firma nicht mehr erreichbar? Vielleicht erhalten Sie keine Rückmeldung mehr, Baustellen bleiben still oder Sie hören Gerüchte über eine Insolvenz. Was jetzt zu tun ist, erklären wir hier ruhig, sachlich und mit seriösen Quellen.

In diesem Beitrag erklären wir klar, verständlich und ohne Panikmache, was Sie in diesem Fall tun können – rechtlich, technisch und ganz praktisch.

Erste Anzeichen – ist die Firma wirklich insolvent?

Oft steckt mehr hinter Funkstille als eine Insolvenz. Wichtige Anzeichen sind: keine Antworten auf E-Mails oder Anrufe, Baustellenstillstand ohne Erklärung oder negative Bewertungen anderer Kunden. Eine offizielle Insolvenz erkennen Sie nur an einem offiziellen Beschluss im Insolvenzregister bzw. Handelsregister (z. B. auf https://www.insolvenzbekanntmachungen.de) .

Wichtige Unterlagen sichern – sofort!

Wenn der Verdacht auf Insolvenz besteht, handeln Sie schnell: Sichern Sie alle Verträge, Rechnungen, Zahlungen, E-Mails und Chatverläufe, Machen Sie Fotos vom Ist-Zustand der Baustelle / Komponenten, Prüfen Sie, ob Anzahlungen oder Fördermittel bereits geflossen sind, Dokumentieren Sie alle Schritte – auch fehlende Rückmeldungen

Je vollständiger Ihre Unterlagen, desto besser lassen sich Ansprüche durchsetzen – oder zumindest Schaden begrenzen.

Rechtliche Möglichkeiten prüfen

Bei einer Insolvenz gelten klare Regeln. Wichtig zu wissen: Anzahlungen sind meist verloren, wenn keine Eigentumsübertragung stattgefunden hat, Sie können sich beim Insolvenzverwalter anmelden – meist mit geringer Quote, Bei Teilmontagen kann eine Bewertung sinnvoll sein: Was ist technisch noch nutzbar? Prüfen Sie mit juristischer Hilfe, ob Rückabwicklungen oder Gewährleistungen greifen

Tipp: Die Verbraucherzentrale oder ein Fachanwalt für Vertrags- oder Baurecht kann hier weiterhelfen. Solarhilfe gibt erste Orientierung – aber keine Rechtsberatung.

Technische Einschätzung: Was ist da – und was fehlt?Wurde bereits etwas geliefert oder montiert?
Dann lohnt sich eine technische Einschätzung: Ist das verbaute Material hochwertig oder veraltet? Sind die Komponenten voll funktionsfähig – oder fehlen entscheidende Bauteile? Wurden Sicherheitsvorgaben (z. B. DC-Freischalter, Zähleranmeldung) eingehalten? Ein neutraler Blick von außen schützt vor falschen Hoffnungen – aber auch vor unnötiger Aufgabe eines halbfertigen Projekts.

Wie Solarhilfe konkret helfen kann
Wir wissen: In solchen Situationen geht es nicht nur um Technik – sondern auch um Unsicherheit, Vertrauensverlust und finanzielle Sorgen.

Darum bieten wir: Kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Lage, Beratung zu sinnvollen nächsten Schritten, Technische Prüfung auf Wunsch, Kontakt zu seriösen, zertifizierten Fachfirmen, wenn eine Fortführung möglich ist

Keine Werbung. Keine Datenweitergabe. Kein Verkaufsdruck.
Nur Hilfe – auf Augenhöhe.

Fazit:

Ruhig bleiben – aber nicht abwarten
Eine Solarfirma in Insolvenz bedeutet nicht automatisch das Aus für Ihr Projekt – aber es ist ein klarer Handlungsfall.

Sammeln Sie Ihre Unterlagen, dokumentieren Sie alles, holen Sie sich fachliche Einschätzung.
Und: Melden Sie sich gern bei uns. Wir helfen Ihnen, Ihre Lage realistisch einzuschätzen – kostenlos und unabhängig.

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Quellen:

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